an (1897)
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Personen
- Sender: Anton von Werner (Di, 09.05.1843 - Mo, 04.01.1915) - 54 Jahre, Berlin
- Empfänger: Unbekannter Mann. Herr v. A genannt
Typ
Brief
Datum
Kategorie
Privat
Medium
Handschriftlich
Zusammenfassung
Kritik an der einschüchternden Tagespresse und der Angst vieler, sich gegen sie zu stellen.
Anmerkung
Teile des Briefs wurden in der Dresdner Montagspost veröffentlicht.
Abschrift
1[...]Es ist mir nicht unbekannt, daß es eigentlich gar nicht die Künstler sind, welche den modernen Anarchismus und Terrorismus in der Kunst großziehen und pflegen, sondern vielmehr Elemente, welche den Kreisen der Tagespresse und der sogenannten Kunstgelehrtheit angehöhren, wie z.B. Ihr [...]Ich habe mehrfach Gelegenheit genommen, die Windigkeit und Oberflächlichkeit dieser Art Gelehrsamkeit in einer Polemik mit unserem Herrn Galleriedirektor B. u. a., bei welcher auch [...] 2 darzulegen, und früher hat dies schon der verstorbene Carl Hoff in seiner Polemik "Kunstschreiber" gethan. Aber es ist zu bedauern, daß die gewichtigsten künstlerischen Stimmen unter uns es vorziehen, sich in bequemes oder vorsichtiges Schweigen zu hüllen, statt sich der an und für sich geringfügigen Unbehaglichkeit einer journalistischen Polemik auszusetzen. Die lächerliche Furcht vor der Tagespresse ist eines der größten Uebel unserer Zeit. Mit vorzüglicher Hochachtung bin ich Ew. Hochwohlgeborener ergebenster A. v. Werner.
[1] Teilzitat / FragmentEs ist nur ein Ausschnitt des Textes überliefert.[2] DeskriptionsunsicherheitAnmerkung des Auktionshauses.
Laut Auktionshaus: folgen noch zwei andere Namen
Laut Auktionshaus: folgen noch zwei andere Namen
Zum Brief/Text
Kurze Beschreibung mit Daten:
- 🔗Seemann, Theodor (Red.) (Mo, 15.11.1897) Dresdner Montagspost. Jg. 1 Nummer 34. Dresden: Verlag Seemann & Wittich🔗Externe Seite ⬈ abgerufen am 10.05.2026.
Anlage
28.03.2023
Letzte Änderung
21.12.2025
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