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Anton von Werner. Königliche akademische Hochschule für die Bildenden Künste (So, 08.12.1895)

Bilder

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Informationen

Personen
Typ
Rede
Kategorie
Dienstlich Akademie
Medium
Gedruckt
Zusammenfassung
Festrede zur Feier des 80. Geburtstags von Adolph Menzel im Architektenhaus der Hochschule für die Bildenden Künste
Abschrift
Ich habe hunderte junger Künstler hier anfangen sehen, hochbegabte, aus denen nichts geworden ist, und viele solche, deren Anfangsstudien nichts Außergewöhnliches oder gar Genie oder Talent verrieten, die aber durch Fleiß und ernstes Studium sich eine Stellung und einen Namen in der Kunst errungen haben. Immer ist es die ernsthafte Arbeit und die Ehrlichkeit gewesen, welche auch der geringfügigsten Aufgabe eine künstlerische Seite abzugewinnen weiß, welche schließlich zum Erfolge geführt hat. Ich weiß genau, wie sehr der Mehrzahl von Ihnen das langwierige künstlerische Studium durch den Kampf ums Dasein und durch die Not des Lebenmüssens erschwert wird. Aber wie hat denn Adolf Menzel seine künstlerische Laufbahn begonnen? Siebzehn jähri rig sehen en wir ir ihn, nach dem Tode des Vaters, als Haupt und Ernährer seiner Familie, auf sich und seine Arbeitskraft angewiesen, ohne jede Sorge um zukünftigen Künstlerruhm und ohne jede Reklame seine Tagesarbeit verrichten, aber jeder Strich schon, den er für des Leibes Nahrung und Notdurst aufs Papier oder den Lithographierstein warf, zeigt den seiner selbst und seiner Kraft bewußten Mann und Künstler.[...]1

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Mittlere Beschreibung mit Bewertung:
  • 🔗Pantenius, Theodor Hermann (Hrsg.) / Zobeltitz, Hanns von (Hrsg.) (Sa, 28.12.1895) Daheim. Beilage. Ein deutsches Familienblatt mit Illustrationen Jg. 32 Nummer 13, Beilage. Bielefeld: Verlag Velhagen und Klasing, S. 2🔗Externe Seite ⬈ abgerufen am 16.08.2026.