1904: Unbekannter Autor: Jugend - Ein Spottgedicht in der Zeitschrift Jugend über Anton von Werner
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An Anton v. Werner Die herrliche, junge, deutsche Kunst, Die man geschmäht und gesteinigt, Sie hat das größte der Wunder vollbracht, Hat des Reichstags Parteien vereinigt! Ein grollendes Gewitter war's, Ein Donnern und ein Blitzen, Man beugte sich vor der freien Kunst Selbst auf des Zentrums Sitzen! Laut tönt der Ruf vom Parlament Hinaus in die deutschen Lande: Für die höchsten und heiligsten Güter des Volks, Da gibt's keine höfischen Bande! O Anton v. Werner, wie stehst Du da Mit Deinen Kunstgenossen! Wir fürchten sehr, dies Urtheil des Reichs Macht Dich nun reichsverdrossen! Wir vergelten Gleiches mit Gleichem nicht Und verzeih'n Dir alle Kabalen - Doch mußt Du dafür als Historenbild Uns diese Sitzung malen!
Zusammenfassung
Die Zeitschrift spottet über Anton von Werners Rolle bei der Auswahl der Kunstwerke für die Weltausstellung in St. Louis
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Gedicht:
- 🔗Georg Hirth (Hrsg.) (Do, 25.02.1904) Jugend. Jg. 9 Nr. 9. Leipzig: Verlag von G. Hirth, S. 180🔗Externe Seite ⬈ abgerufen am 11.07.2025.
Anlage
11.07.2025
Letzte Änderung
11.07.2025